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Die Bilder sprechen für sich. Die Erlebnisse des herzkranken Kindes sind mannigfaltig und unterscheiden sich zu dem eines gesunden Kindes durch die Häufigkeit von Behandlungen und den damit verbundenen Krankenhausaufenthalten.
Die Kinder erleben
medizinische Behandlungen, die Schmerzen verursachen
unterschiedliche Untersuchungen, die Angst machen
eine Trennung von den anderen Familienmitgliedern = Verlustängste
häufige Arztbesuche
eine eingeschränkte Belastbarkeit je nach Art und Schwere des Herzfehlers (gerade auch bei den zyanotischen - mit Blausucht einhergehenden - Herzfehlern )
ggfls. Ausgrenzung in Kindergarten, Schule, beim Sport, bei der Berufswahl
Kinder und Familien müssen unterschiedliche Emotionen und Belastungen verarbeiten. Diese richten sich nach
der Art und Schwere des Herzfehlers
den Behandlungsmöglichkeiten und -erfolgen
der Dauer und Länge der Krankenhausaufenthalte
der Entwicklung des Kindes
Dabei spielen verschiedene Faktoren eine nicht zu unterschätzende Rolle:
die Gesamtsituation der Familie (z.B. Geschwisterversorgung)
die wirtschaftlichen Verhältnisse
das soziale Umfeld
Eine erste Hilfe können diese Familien im Austausch mit anderen Eltern in unserem Elternverein erfahren (siehe Kontakt, Aktivitäten und Begegnungen). Die Belastungen innerhalb der Familien können durch den Austausch relativiert und Angebote vermittelt bzw. Lösungen gefunden werden. Das Gefühl "Wir sind nicht alleine" hilft schon vielfach.